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Kaufberatung

Unsere Kopfhörer Kaufberatung (Shopping-Guide):


Was muss ich beim Kopfhörer Kauf beachten?

Beim Kopfhörer Kauf stellen sich viele immer wieder die gleichen Fragen. Wir liefern euch die richtigen Antworten und zeigen euch, worauf ihr wirklich achten solltet.

Ist der Preis ein Zeichen für gute Kopfhörer?


Für hervorragende Kopfhörer könnt ihr locker bis zu 1.000 Euro investieren. Das heißt aber nicht, dass ihr mit diesen Spitzenmodellen auch glücklich werdet. Jeder nimmt Sound unterschiedlich wahr, jeder mag andere Musik, jeder hört Musik in unterschiedlichen Situationen.

Dies sollten eure wichtigsten Faktoren beim Kopfhörerkauf sein. Allerdings deutet ein höheres Preisschild auch auf klangstärkere Komponenten hin, die am Ende für einen brillanten Klang sorgen.

Spielt die Marke beim Kopfhörer Kauf eine Rolle?


Erstaunlicherweise ja! Aber nicht aus Imagegründen. Alle großen und bekannten Kopfhörermarken haben ein eigenes Soundbild etabliert. Sennheiser ist zum Beispiel ein ausgemachter Spezialist für klare Mitten und Obertöne. Darum ist die Marke bei Jazz- und Klassikfreunden beliebt, fällt aber bei Fans dickerer Soundstrukturen durch.

Andersherum sind Bose und Beats by Dr. Dre echte Bass-Könner, der mit Fülle, Macht und Präsenz überzeugen. Dabei kann es euch aber passieren, dass ihr mit Equalizern nachregeln müsst, um einen exzellenten Querschnittsound zu finden.

Für diesen wiederum ist Panasonic bekannt. Insbesondere in den unteren Preiskategorien findet ihr hier Kopfhörer, mit denen fast jeder gut auskommen wird.

Sony hat sich im Hi-End-Segment für Normalnutzer einen Namen gemacht und präsentiert dort einen unwahrscheinlich klaren und breiten Klang. Profis schwören allerdings auf Namen wie AKG und Shure.

Die Marke gibt euch also einen Hinweis darauf, ob der Kopfhörer zu eurer Lieblingsmusik passt.

Sind Bügelkopfhörer immer klangstärker als In Ear Kopfhörer?


Die Größe hat schon lange nichts mehr mit dem Sound zu tun. Zwar haben es On Ear und Over Ear Kopfhörer leichter, einen dicken Klang zu erzeugen. Sie bringen schließlich genug Platz für die Bauteile mit. Aber weil In Ear Kopfhörer so praktisch und beliebt sind, hat sich hier eine Menge getan. Und das über alle Preiskategorien hinweg.

In Ear Kopfhörer schirmen euch von Natur aus hervorragend gegen äußere Eindrücke ab. Weil aber die Stecker direkt im Ohr sitzen, haben sie es schwerer, einen räumlichen Klang zu erzeugen. Er ist sehr präsent und macht ordentlich Druck. Das ist bei geradlinigen, dicken Bässen genau richtig, bei vielschichtigeren Klängen geht schnell einmal etwas verloren.

Darum nutzen insbesondere Fans elegischer Sound, Gamer und Serienjunkies auch lieber On Ear oder Over Ear Kopfhörer, die das räumliche Empfinden wesentlich besser hinbekommen. Dafür sind sie aber auch entsprechend groß und manchmal sehr unhandlich.

Ab einer gewissen Preiskategorie stellt sich die Frage nach dem „besseren“ Klang sowieso nicht mehr. Dann geht es nur noch darum, mit welcher Bau- und Trageweise ihr euch am wohlsten fühlt.

Frequenz, Treiber, Schalldruck: Muss ich die technischen Angaben verstehen?


Spätestens beim Blick auf die Tabelle an technischen Daten sind viele Kopfhörer Käufer völlig ratlos: Denn was sagen Frequenzbereich, Impedanz oder Treibereinheit schon aus? Eine ganze Menge! Ihr müsst aber nicht alle technischen Grundlagen verstehen, nur ein paar Fakten im Hinterkopf behalten.

Die Treibereinheit (in mm) sagt etwas zur Größe der Klang-erzeugenden Bauteile aus. Vereinfacht gesagt: Je größer der angegebene Membrandurchmesser, desto mehr Schwingungen werden erzeugt. Bei In Ear Kopfhörern ist die Zahl einstellig, bei Bügelmodellen liegt die Range zwischen 40 und 60 mm. Wie so oft gilt hier „größer ist besser“!

Der Übertragungsbereich (in Hz oder kHz) gibt wieder, welche Frequenzen der Kopfhörer abbilden kann. Nicht vergessen: Der Mensch hört Schallereignisse zwischen 20 und 20.000 Hz. Dies ist also der Mindestbereich, den Kopfhörer abdecken sollten. Allerdings gibt es Modelle, die fangen erst bei 40 Hz an, gehen dafür aber bis 25.000 Hz – oder andersherum. Und trotz engerer Abbildungsbreite sind diese Kopfhörer Spitzenklasse. Das hat viel mit der Bauweise und vielen anderen Faktoren zu tun.

Dennoch, je größer der Abbildungsbereich ist, desto besser. Übertragungsbereiche zwischen 8 und 25.000 Hz für In Ear Kopfhörer und 4 und 40.000 Hz für die Bügelmodelle sind ein guter Kompass für tollen Hörgenuss.

Der Schalldruckpegel (in dB) ist einfach gesagt die maximal verfügbare Lautstärke, die ein Kopfhörer erzeugen kann. Auch wenn höhere Werte durchaus möglich sind, sind 100 Dezibel mehr als genug!

Denn die Gehörschädigung setzt schon früher ein. Außerdem gilt in der EU eine Begrenzung für mobile Ausgabegeräte von 85 dB. Ihr braucht also keine aberwitzigen Dezibelzahlen, um genug Lautstärke zu erzeugen. Lediglich DJs und Musiker sollten noch ein wenig mehr Krach-Reserve beachten.

Der Schalldruckpegel allein hilft euch ebenfalls nicht weiter, wenn ihr gute Kopfhörer kaufen wollt. Ihr müsst diesen Wert immer im Zusammenspiel mit den anderen technischen Werten beurteilen.

Wie erkenne ich, ob ein Kopfhörer komfortabel sitzt?


Den meisten Kopfhörern seht ihr vorher nicht an, ob sie sich bequem über einen längeren Zeitraum tragen lassen. Ihr könnt den Komfortfaktor nur abschätzen:

  • Das Gewicht sollte relativ gering sein

  • In Ear Kopfhörer sollten mehrere Silikonaufsätze in unterschiedlichen Größen (und evtl. Formen) mitbringen

  • On- und Over Ear Kopfhörer müssen dick gepolstert sein – nicht nur an den Ohrmuscheln, sondern auch am Bügel. Dieser muss sich natürlich verstellen lassen.

Bei Bügelmodellen solltet ihr außerdem einmal nachmessen, ob die Ohrmuscheln zu eurem Ohr passen. On Ear-Produkte sollten das Ohr bzw. den Gehörgang gleichmäßig abschließen, Over Ear-Versionen müssen das gesamte Ohr bequem umschließen – ohne, dass es irgendwo gequetscht wird.

Wenn ihr es genau wissen wollt, schaut in Kopfhörer Tests auch nach Angaben zur Beweglichkeit der Ohrmuscheln und zum Schwerpunkt der Bügelmodelle. Manche Produkte sind relativ starr und eng aufgebaut, sodass die Hörmuschel auf den unteren Ohrbereich drückt.

Welche wichtigen „Kleinigkeiten“ werden beim Kopfhörerkauf schnell vergessen?


Es gibt einige Test- und Kaufkriterien, die meist überlesen werden. Aber in der Praxis entpuppen sie sich häufig als wichtigste Kleinigkeiten. Dazu gehören zum Beispiel:

Stabile Bluetoothverbindung: Die Reichweite ist egal. Hauptsache, die Verbindung reißt nicht ab

Weiterbetrieb auch ohne Strom: Das ist längst nicht bei allen kabellosen Modellen mit Funk oder Bluetooth Standard!

Hygiene: Je einfacher sich Polster und Ohradapter abnehmen und säubern lassen, desto besser. Denn Ohren sind ein Biotop für diverse Mikroorganismen.

Schnelladefunktion: In wenigen Minuten zu einer Stunde mehr Saft – dieses Feature hat schon so manchem Reisenden das Leben leichter gemacht.

Etuis, Taschen, Ständer: Gerade sehr teure Kopfhörer sollten eine Aufbewahrungsmöglichkeit mitbringen. Dann braucht ihr euch um sie in Koffer, Tasche oder auf dem Tisch keine Gedanken machen.

Befestigungsclips für Kabel: Das ist kein Muss, macht sich aber insbesondere dann gut, wenn kabelgebundene Kopfhörer als gut verständliche Headsets funktionieren sollen oder durch Akkus oder Bedieneinheiten besonders schwer sind.

Klappfunktion: Bügelkopfhörer, die sich klein zusammenfalten lassen, leben länger! Denn dann sinkt die Gefahr, dass sie in der Tasche verbogen werden.

Sinnvolle Kabellängen: Alles unter 1,2 Meter nervt. Das merkt ihr spätestens, wenn ihr das Smartphone in der hinteren Hosentasche verstauen wollt oder ganz nah an den Laptop heranrücken müsst.

Sinnvolle Kabelführung: Viele Bluetooth Kopfhörer mit Verbindungskabel sind asymmetrisch aufgebaut. Sie zwingen euch also dazu, die Kopfhörer auf eine bestimmte Weise um den Hals zu legen, damit ihr an Bedienelemente kommt oder den besten Sound erhaltet. Je mehr Wahlmöglichkeiten ihr habt, desto besser!

Gibt es den objektiv besten Kopfhörer?


Nein. Und das ist auch gut so. Zwar müsst ihr viele Kopfhörer Tests lesen und Kundenbewertungen scannen, um das passende Modell zu finden. Doch es gibt tatsächlich für jeden Geschmack etwas.

Je genauer ihr euch vorher informiert und je besser ihr euch darüber klar seid, was ihr von einem Kopfhörer eigentlich wollt, desto sicherer seid ihr vor Fehlkäufen. Die wichtigsten Grundsatzfragen lauten dabei:

Wofür will ich die Kopfhörer verwenden: Gaming, Sport, Musik unterwegs, zum Musikmachen oder zum Fernsehen?

In welcher Umgebung nutze ich die Kopfhörer: Zuhause oder unterwegs? Im großen Haus oder der kleinen Wohnung? Als Arbeitsmittel oder zum Nebenbeihören?

Welches Ausgabegerät nutze ich am häufigsten: Smartphone per Bluetooth, Smartphone per Kabel, Fernseher mit diversen Anschlüssen, Notebook, dicke Anlage oder E-Instrument?

Welcher Sound ist mir am wichtigsten: dicker, treibender Bass, tolle Stimmen, brillante Soundwände, Räumlichkeit oder doch ein guter Querschnitt?

Wie lange trage ich Kopfhörer am Stück: ellenlange Gaming- oder Spielsessions oder doch nur auf dem Weg zur Arbeit und zur Party?

Welche Features werde ich wirklich nutzen: brauche ich Noise Cancelling, ist mir die Steuerung per Fernbedienung wichtig, habe ich immer eine Steckdose parat, um den Kopfhörer aufzuladen?

Wenn ihr all diese Fragen ehrlich beantwortet, dann schränkt ihr eure Suche automatisch auf die richtigen Kopfhörer und -kategorien ein. Außerdem bewahrt ihr euch so davor, Geld für etwas auszugeben, dass ihr am Ende gar nicht benutzt.

Dann könnt ihr lieber den richtigen Preis für genau den Kopfhörer zahlen, der euch Musik und Sound mit Bestnoten bietet. Denn seien wir ehrlich: Das sind die Dinge, auf die es am Ende wirklich ankommt.

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